Behandlungsspektrum

Facelifting Köln - MACS LIFT - Gesichtsstraffung

Ein paar Worte zur modernen Gesichtschirurgie: Der Alterungsprozess führt zum einen zu einer Veränderung der Haut: Sie wird dünner, faltiger und weniger straff. Zum anderen schwindet das Fettgewebe, zum Beispiel an der Jochbeinregion. Während früher die gesichtsverjüngenden Operationen im Wesentlichen auf dem Prinzip der Straffung, sei es der Haut oder von unter der Haut gelegenen Schichten (SMAS) beruhte, bedienen wir uns heute eines modernen Konzeptes, basierend auf einer differenzierteren Strategie: Die abgesunkenen Gewebspartien werden wieder so positioniert, dass die ursprüngliche Harmonie eines Gesichts wieder hergestellt wird. Verlorenes Fettgewebe wird ersetzt, überschüssiges entfernt. Die Hautstraffung, das eigentliche Facelift, das sehr dosiert und spannungsfrei erfolgen muss, ist nunmehr nur ein Teil eines Gesamtkonzeptes. Eine innovative und schonende Methode ist das gerne von uns genutzte MACS Lift, dem ein eigener Menupunkt gewidmet ist. Hierbei ist der Zugangsweg kleiner, die Narben unauffälliger und der Verlagerungsvektor nach oben gegen die Schwerkraft. Die abgesunkenen Gesichtspartien kommen wieder dahin, wo sie einmal waren und werden nicht seitlich verlagert. Hierdurch entsteht nach der Operation ein sehr natürlicher, unoperiert wirkender Gesichtseindruck.

Einen immer wichtigeren Stellenwert in der Behandlung der Gesichtsalterungserscheinungen nimmt die Eigenfettverpflanzung ein, die wir in der Technik nach Dr. Sidney Coleman, modifiziert nach Dr. Frank Trepsat durchführen.

Stirnbereich

Der Stirnbereich ist die Domäne der Botulinumtoxin-Behandlung, gegebenenfalls kombiniert mit einer Brauenanhebung. Sehr viel seltener ist ein offenes Stirnlift erforderlich.

Mittelgesicht

Hier hat sich in den letzten zehn Jahren viel getan. Das alternde Mittelgesicht war in der Ära der reinen Straffungsoperationen praktisch unbehandelbar. Der Versuch einer Behandlung durch übertriebene Straffung führte zu dem unnatürlichen, maskenhaften Aussehen, das jeder von alternden, oft mehrfach mit einem Facelift behandelten Filmdiven kennt.

Was passiert im Mittelgesicht? "Tränensäcke" treten hervor, das schöne Fettpölsterchen über dem Jochbogen sinkt ab und schwindet, vom inneren Augenwinkel nach außen unten ziehend bildet sich eine Vertiefung, die von den Amerikanern als Tränenrinne (Tear trough) bezeichnet wird. Die Falte zwischen Nase und Oberlippe (Nasolabialfalte) wird tiefer. Die moderne Gesichtschirurgie geht diese Veränderungen sehr differenziert an: Leichte beginnende Veränderungen können gut mit einem Hyaluronsäurepräparat unterspritzt werden, größere Veränderungen werden dauerhafter behandelt mit einer Eigenfettverpflanzung. Bei noch stärkeren Veränderungen muss auch eine Anhebung des abgesunkenen Mittelgesichts erfolgen. Hier bevorzugen wir die Technik von Dr. Henry Delmar, bei der lediglich im Unterlidbereich ein kleiner Schnitt erfolgen muss. Die Erfolge der Eigenfettverpflanzung im Mittelgesicht sind so überzeugend, dass in nicht sehr ausgeprägten Fällen diese Technik alleine zur Anwendung kommen kann.

Unteres Gesicht und Hals, "Hängebäckchen"

Im Gesichtsbereich sind es die sogenannten "Hängebäckchen", am Hals entweder nur ein Hautüberschuss, nur ein Fettgewebsüberschuss oder beides kombiniert, was die Patienten zu uns kommen lässt. Während für den hängenden Hals die Haut- und Gewebsstraffung (SMAS) oder das MACS Lift die erprobte Lösung darstellt, gilt für die Hängebäckchen anderes: Lange glaubte man, die Ursache alleine in einer Hauterschlaffung sehen zu müssen. Heute wissen wir, dass mindestens im gleichen Ausmaß eine Fettgewebsverteilungsstörung vorliegt: Im "Bäckchenbereich" kommt es zu einer Fettgewebsvermehrung, im kinnwärtigen Bereich davor zu einem Fettgewebsverlust. Bei einer Korrektur muss dem Rechnung getragen werden: Überschüssiges Fettgewebe wird abgesaugt, fehlendes ersetzt und nur wenn erforderlich auch Haut gestrafft. Oft muss aber noch gar keine Operation erfolgen: viele Veränderungen lassen sich mit sanften Methoden korrigieren. Insbesondere die volumetrische Korrektur mit Hyalurongel sei hier genannt.

Wie Sie sehen, sind die Behandlungsmöglichkeiten vielfältig. Dosiert und angemessen durchgeführt, lassen sich bei vertretbarem Risiko heute sehr schöne und natürliche, unoperiert erscheinende Ergebnisse erzielen. Im Rahmen eines Beratungsgespräches haben Sie Gelegenheit Ihre ganz persönlichen Korrekturwünsche im Spiegel von uns vorgeschlagener Korrekturmöglichkeiten zu überprüfen. Vieles ist machbar, aber nicht alles muss gemacht werden!

Gerne erläutern wir Ihnen in einem Gespräch ausführlich die verschiedenen Möglichkeiten der modernen Gesichtschirurgie.

Dem modernen MACS LIFT ist eine eigner Menüpunkt gewidmet!

Artikel in der ORTHOpress von Kathy Breuer

Das softe Facelift

Mit Hyaluron-Gel dem Altern die Schärfe nehmen

Wann wirkt ein Gesicht alt? „Wenn es die Weichheit verloren hat“, wissen Dr. Klaus Hebold und Dr. Thomas Giel von der Forum-Klinik im MediaPark in Köln. „Ein rundes, volles ebenmäßiges Gesicht wirkt jugendlich und frisch.“ 

„Es reicht nicht, nur die Falten zu glätten. Die jugendliche Weichheit im Gesicht kommt nur dann zurück, wenn das Volumen auf natürliche Weise wieder aufgefüllt wird“, erklärt Dr. Hebold. „Als Filler verwenden wir ausschließlich Hyaluron-Gel. Es ist das perfekte Medium zur Volumenauffüllung mit den besten Eigenschaften. Die Anwendung ist unbedenklich, gewebeschonend, schmerz- und risikoarm sowie nahezu ohne Allergiepotenzial, da die Präparate, die wir einsetzen, naturidentisch synthetisch hergestellt werden, also keine tierischen Produkte sind. Außerdem kann der Eingriff rückgängig gemacht werden. Das kommt zwar nur extrem selten vor, aber wenn es gewünscht wird, kann mit dem Enzym Hyaluronidase die Hyaluronsäure innerhalb von 24 Stunden komplett wieder abgebaut werden.“ Die Haltbarkeit der „Auffrischung“ ist abhängig von der Art der Falten und der Tiefe der Injektion. So beträgt diese z. B. bei Knitterfalten in einer Raucherhaut etwa 6-9 Monate, ein Volumenaufbau in der Tiefe hält dagegen 12-15 Monate. Eine Alternative zur Behandlung mit Hyaluron-Gel ist bei größeren Volumenproblemen die Eigenfettverpflanzung.

Zu sehen aber nicht zu erkennen

„Bei der Behebung von unerwünschten Alterserscheinungen geht es nicht darum, ein neues, genormtes Gesicht zu modellieren, sondern vielmehr darum, dem Gesicht wieder ein jugendliches, weiches Aussehen zu verleihen, das heißt, die Schärfe zu nehmen aber die Individualität zu belassen. Das Hyaluron-Gel wird in einer ganz besonderen Technik in oder unter die Haut gewebeschonend eingebracht. Es verbessert die Struktur der Haut, strafft und glättet. Das wiedergewonnene Volumen gibt dem Gesicht seine jugendliche Kontur zurück“, erklärt Dr. Giel.

„Bei der Behandlung legen wir großen Wert darauf, dass sie als solche von außen nicht zu sehen ist. Auch eine Konturierung der Lippen muss so diskret erfolgen, dass man sie nicht als solche erkennen kann. Ganz wichtig ist uns zudem eine ausführliche und gründliche Beratung vor einer Behandlung. Dabei erstellen wir immer ein Gesamtkonzept für das ganze Gesicht und erleben dann nach der Behandlung sehr häufig, wie sich die jugendliche Ausstrahlung des Gesichts auch auf andere Lebensbereiche überträgt“, so die beiden Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

von Kathy Breuer

Die Vorteile der Behandlung mit Hyaluron-Gel auf einen Blick

  • Sie eignet sich zur Falten­behandlung und zum Volumenauffüllen
  • Es ist keine Narkose erforderlich
  • Es sind keine Spuren sichtbar
  • Sie führt zu einem natürlichen weichen Aussehen
  • Die Gesellschaftsfähigkeit ist sofort gegeben
  • Hyaluron-Gel ist sehr präzise und punktuell einzusetzen anders als z. B. Eigenfett
  • Der Eingriff ist rückgängig zu machen
  • Die Wirkung hält lange an
  • Sie kann mit anderen Verfahren (Botulinumtoxin oder Operation) kombiniert werden