Behandlungsspektrum

Nasenkorrektur Köln - Nasen Op Köln

Forum Klinik GmbH
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Nasenkorrektur Köln - Nasen Op Köln

Nasenkorrektur Köln - Nasen OP Köln - Aktuell: Auf dem Jahreskongress der GÄCD 2015 haben wir für den Vortrag zum Thema "Klinisch bewährte Tipps für die Nasenchirurgie" den Preis für den besten Vortag, den "Dolores Award" bekommen!

Die ästhetischen Nasenoperationen und Nachkorrekturen bei Frauen sind der Schwerpunkt der Forum Klinik in Köln. Für sich genommen ist die Nasenoperation der häufigste grössere Eingriff in der Forum Klinik. In keinem anderen Bereich der Plastischen Chirurgie hat sich in den vergangenen Jahren so viel getan wie in der ästhetischen Nasenchirurgie! Wir haben ein sicheres Gespür für die Ästhetik der weiblichen Nase. Nasenoperationen bei Männern bieten wir nicht mehr an. Die Zahl der männlichen Interessenten, bei denen wir aus verschiedensten Gründen von einer Nasenoperation abgeraten haben, war prozentual so hoch, dass bei der Knappheit unseres Terminkalenders letztlich die Entscheidung gefallen ist, nur noch Nasenberatungen bei Frauen anzubieten.

Die OP Techniken sind heute so grundlegend anders als noch vor 15 Jahren, dass eine neue Ära der angebrochen zu sein scheint (unten hierzu mehr). Die OP Techniken sind wesentlich schonender und präziser, die Ergebnisse viel vorhersehbarer und planbarer geworden. Es vergeht kein Jahr, in dem nicht weitere Verbesserungen und Verfeinerungen eingeführt werden. Das Thema Nasenchirurgie begeistert uns. Frauen sind unsere Hauptzielgruppe, über 95% der Nasenoperationen erfolgen in unserem Haus bei Frauen. Wir haben ein sicheres Gefühl für die Ästhetik der weiblichen Nase.Die Nasenchirurgie ist auch das Gebiet der Plastischen Chirurgie, bei dem der ästhetisch-künstlerische Aspekt am meisten gefordert ist und bei dem neben Wissen, Erfahrung und Geschick insbesondere Talent gefordert ist.  Bei keinem Bereich der Plastischen Chirurgie gilt mehr als in der Nasenchirurgie die Feststellung, dass, wer wirklich sehr gut sein will, dieses Gebiet nicht nebenbei betreiben darf.  " Ganz oder gar nicht " ist hier die Devise. Wir "brennen" für Nasen!

Erstgespräch

Im Rahmen des Erstgespräches in unserer Klinik in Köln untersuchen wir Ihre Nase von außen und innen und beraten Sie hinsichtlich der Möglichkeiten. Bei diesem Termin wird dann eine Computersimulation der Nase mit Ihnen gemeinsam erarbeitet. Die Computersimulation hat sich als außerordentlich wirksam erwiesen. Sehr schön kann in dem veränderten Bild geprüft werden, ob die angestrebte Nasenkorrektur auch zu den übrigen Gesichtsproportionen harmonisch wirkt. Gemeinsam entwickeln wir eine Zielvorstellung der zukünftigen Nasenform. Die Computersimulation hilft zu prüfen, ob die Vorstellungen von Ihnen und uns übereinstimmt. Sie ist keine absolute Garantie, dass nach einem Eingriff die Nase exakt so aussieht. Doch die Übereinstimmungsrate ist sehr hoch und die Computersimulation inzwischen ein sehr wertvolles Planungs - Hilfsmittel. Wir erlauben allen unseren Patienten, ein Bild von der Computersimulation mit nach Hause zu nehmen, um die erarbeitete Zielvorstellung mit Freunden und Verwandten zu besprechen. Ausserdem werden Sie Gelegenheit haben, Ergebnisse unserer Arbeit zu sehen - von der einfachen Höckernase über die ästhetisch komplizierte bis zu mehrfach voroperierten und wiederhergestellten Nasen. Arzt und Patientin müssen sich gegenseitig vertrauen und es muss passen. Was sich so banal anhört, impliziert dass beide (Arzt und Patientin) sich entscheiden müssen, ob sie den Weg zusammen gehen wollen. Es hat auch etwas zu tun mit dem individuellen ästhetischen Empfinden. Viel einfacher ist es, ein schönes Ziel sicher zu erreichen, wenn Sie als Patientin und wir das gleiche Ziel schön finden. Die Gespräche (zwei sind es mindestens) zeigen meist rasch, ob es "passt". Es kommt aber auch vor, dass wir nicht operieren wollen, aus welchen Gründen auch immer. Wir versuchen dies dann sehr gefühlvoll zu vermitteln, raten entweder ganz ab oder empfehlen Alternativen oder zweite Meinungen. 

Die Simulation

Die Simulation erfolgt wie oben beschrieben bei dem ersten Gespräch.

Um Ihnen ein Gefühl zu geben, wie wir bei der Simulation vorgehen, haben wir ein kleines youtube video zu diesem Thema erstellt:

Nach dem ersten Gespräch

Nach dem ersten Gespräch, bei dem wir Chancen und Risiken besprechen sehen wir uns ein zweites Mal vor der Operation. Hier geht es dann mehr um die eigentliche OP Planung, Aufklärung, Fotodokumentation und das Narkosegespräch.

Der Op Tag

Am OP Tag selbst sprechen Sie noch einmal kurz vor der OP mit dem Operateur. Sinn dieses Gespräches ist das "Briefing" des Operateurs. Jede Nase ist einzigartig und verlangt ein individuelles Vorgehen. Bei diesem Gespräch sollte das in beiden Vorgesprächen Erarbeitete rekapituliert werden und frisch im Gedächnis des Operateurs sein, der ab dann bis zum Ende der OP an keine andere Nase als an Ihre mehr denkt. Die OP beginnt mit der Narkose. Sobald Sie schlafen, unterspritzt der Operateur die Nasenhaut und Schleimhaut mit Medikamenten, die für die Dauer von ca 3 Stunden die Durchblutung drosseln und die Nerven örtlich betäuben. So kann der Eingriff bei praktisch blutungsfreien OP Bedingungen durchgeführt werden. Da die Nase betäubt ist, kann die Narkose oberflächlich und schonend sein. Auch das Unterbewußtsein kriegt sozusagen "nichts mit". Ein in der Nase angewandtes Medikament hat als Nebenwirkung eine leichte Euphorisierung, so daß nach der Operation die Patientinnen und Patienten für Ihre Angehörigen überraschend gut gelaunt wirken. Am nächsten Tag ist davon allerdings nichts mehr zu spüren. Eine operierte Nase verursacht meist keine oder kaum Schmerzen!

Die Operation

Die Operation der Nase erfolgt in der Forum Klinik in Köln meist als sogenannte offene Korrektur. Die einzige später auch meist nicht mehr sichtbare Naht ist die am Nasensteg, die restlichen Nähte sind selbstauflösend und in der Nase. Die offene Methode gibt uns alle Möglichkeiten unter Sicht exakt zu arbeiten und erlaubt uns, auf eine schier unendliche Vielzahl von Möglichkeiten zurückzugreifen, die spätere Nasenform präzise zu beeinflussen, wie es zuvor bei den geschlossenen Korrekturen nicht möglich war.

 

Die Nachbehandlung - Video

Die Nachbehandlung

Die Nachbehandlung erfolgt mit Gips oder Schiene, je nachdem, was gemacht wurde. Die Schiene oder der Gips verbleiben ca 9 Tage. Wir gehen zunehmend zu einer Nachbehandlung mit Schiene über. Die Ergebnisse sind überzeugend wenig geschwollen, die mit Schiene nachbehandelten Nasen wirken sehr viel schneller fertig. Voraussetzung für die Schienennachbehandlung ist eine OP Technik, die am Ende der Op bereits sehr stabile Verhältnisse des Knochengerüstes hinterlässt. Auch dies ist ein Fortschritt: die Heilungsdauer wird verkürzt und die Kontrolle über das Ergebnis verbessert. Tamponaden, die die Nase ausstopfen verwenden wir nicht. Bei ausgedehnten Eingriffen an der Nasenscheidewand nutzen wir eine weiche Silikonfolie als innere Schienung.

 

Schienenentfernung

Nach Schienenentfernung können Sie schon viel erkennen, insbesondere das Profil. Von vorne wirkt die Nase in der ersten Zeit noch geschwollen. Je nach Hauttyp und Art der Nasen OP gehen die Schwellungen unterschiedlich rasch zurück. Bis auch die allerletzte operationsbedingte Schwellung verschwunden ist, kann bis zu einem Jahr vergehen, insbesondere im Nasenspitzenbereich.  Bereits nach Schienenabnahme sollte Ihnen nach einer Nasenkorrektur die neue Nase schon weit besser gefallen als die alte Nase. Noch weit über ein Jahr hinaus finden minimale Veränderungen statt, die dann fließend in den natürlichen Alterungsprozess übergehen. Manchmal jedoch zeigen sich kleinere Unregelmäßigkeiten auch erst nach völligem Abschwellen oder es kommt zu minimaler aber störender Knochenneubildung. Dies sind Gründe, mit dem Zeitpunkt der endgültigen Beurteilung ein Jahr zu warten.

Ganz wichtig: nur die Einheit von Form und Funktion führt zu einem guten Ergebnis. Dies bedeutet, dass wir uns mit gleicher Hingabe wie zur ästhetischen Verbesserung der funktionellen Verbesserung widmen müssen. Wir bieten in der Forum Klinik in Köln die gesamte Palette der Nasenchirurgie, einschließlich der Nasenscheidewandkorrekturen und Muscheleingriffen an. Bei den Nasenscheidewandkorrekturen bieten wir alle technischen Möglichkeiten einschliesslich der extracorporalen Korrektur (Korrektur außerhalb des Körpers und Neueinpflanzung für besonders schwere Fälle) an. Auch Nasenseptumperforationen (Löcher in der Nasenscheidewand) werden selbstverständlich mitversorgt.

Bei voroperierten Patientinnen und Patienten sind die Eingriffe technisch anspruchsvoller und schwieriger. Wichtig ist es, den Zeitpunkt einer gut geplanten Korrektur sorgfältig zu wählen. In aller Regel sollte ein Jahr zum Voreingriff vergangen sein. Dann kann auch bei schlimmen Vorbefunden meist ein sehr schönes Ergebnis erzielt werden. Oft erfordern diese Korrekturen zusätzliche Maßnahmen wie Knorpeltransplantationen aus der hinteren Ohrmuschel.

 

Revisionen

Unter Revisionen versteht man Nachkorrekturen bei eigenen Patienten. Nachkorrekturen fremder Patienten heissen "sekundäre" Korrekturen. Revisionen kommen vor, überall und auch bei uns. Sie sind in einer guten und spezialisierten Abteilung nicht Ausdruck von fehlerhafter oder schlechter OP Technik, sondern Folge von Heilungsvorgängen, die nicht alle unter der Kontrolle des Operateurs stehen. Meistens sind Revisionen kleine Eingriffe die oft auch geschlossen erfolgen können, das bedeutet, dass der Schnitt am Nasensteg nicht eröffnet werden muss. Die meisten Patientinnen, mit denen eine Revision vereinbart wird, sind grundsätzlich mit dem Ergebnis zufrieden, wünschen sich aber an dem einen oder anderen Punkt eine Verbesserung. Ein Beispiel ist eine kleine Unregelmässigkeit am Nasenrücken nach einer Höckernase, die erst im Heilungsprozess durch Knochenneubildung entsteht. Insofern kann man zutreffenderweise eine Revision als Chance sehen, ein Ergebnis noch weiter zu verbessern.  Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Beurteilung nach einem Jahr eine solche Chance einer weiteren Verbesserung zu sehen, liegt bei ca. 20%. Manche großen internationalen Statistiken sprechen sogar von 30%. In der Forum Klinik sind die Revisionen komplett kostenfrei (Ausnahme sekundäre Nasenoperationen, siehe unten). 

 

Sekundäre Nasenoperationen

Sekundäre Nasenoperationen sind Eingriffe nach misslungenem Ersteingriff durch einen anderen Voroperateur.  Anders als bei den Revisionen ist das Ergebnis meist nicht grundsätzlich zufriedenstellend und erfordert nur eine Feinkorrektur, sondern so krass entstellend, dass das Vertrauen zum Voroperateur verloren gegangen ist und ein anderer Operateur mit der Reparatur betraut wird. Diese Eingriffe sind ungleich schwieriger als Eingriffe bei unoperierten Nasen oder Feinkorrekturen bei gut operierten Nasen. Sie erfordern oft Knorpeltransplantationen z.B. vom Ohr oder von der Rippe. Schön ist, dass für diese Patienten ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung steht, um aus zum Teil katastrophalen Ausgangsbedingungen mit Liebe und Hingabe wieder ästhetisch schöne Nasen zu rekonstruieren. Hier ist oft entscheidend, bei der Revision nicht den einfachen, kleinen Weg zu wählen, sondern die Strategie, die mit höchster Wahrscheinlichkeit ein gutes Ergebnis erzielt, auch wenn der Aufwand größer ist. Insbesondere bei mehrfach voroperierten Nasen kann es auch sein, dass trotz aller Liebe, Mühe, Erfahrung, Sorgfalt und Talent keine Perfektion sondern nur Schadensbegrenzung erreicht werden kann. Jede nachfolgende OP ist schwieriger als die vorausgegangene, da Gewebe zunehmen vernarbt, schlechter durchblutet ist und die Heilungsvorgänge unkalkulierbarer werden.  

 

Was ist neu in der Nasenchirurgie?

Ohne Zweifel ist die radikale Entscheidung, fast alle Nasen "offen" zu operieren, die eigentliche Revolution, die alles weitere ins Rollen gebracht hat. USA und Frankreich waren die Vorreiter. Die Zeiten, in denen über die Vor- und Nachteile der offenen und geschlossenen Technik auf Kongressen diskutiert wurde sind vorbei. Sehr eindrucksvoll ist inzwischen die Namensgebung des wohl bedeutendsten europäischen Kongresses für Nasenchirugie: " Bergamo open rhinoplasty congress ". Die offene Technik: einst eine Möglichkeit, heute eine Voraussetzung.

Offene Technik bedeutet, dass der Operateur nicht wie früher über mehrere Schnitte im Inneren der Nase ohne (oder nur mit äusserst eingeschränkter) Sicht auf das, was er tat, mehr mit Gefühl als visueller Kontrolle operiert. Heute öffnet man die Nase mit Schnitten im inneren der Nasenlöcher und verbindet diese über einen 3mm langen abgewinkelten Schnitt am Nasensteg so, dass die Haut der Nase komplett angehoben werden kann: voila, alles liegt frei und sichtbar und jetzt sieht man die Überraschungen! Knorpel, die man für unverdächtig und gerade geglaubt hatte sind plötzlich geknickt, asymmetrisch, oft krumm und schief und man wundert sich, was man alles hätte übersehen können, denn im nicht- Erkennnen liegt die Wurzel des Misserfolges. Sehen können heisst aber auch korrigieren können und müssen. Die offene Technik überlässt nichts mehr dem Zufall.

Interessanterweise war die Einführung der offenen Technik in Deutschland eine Art Glaubenskrieg gewesen. Wir haben immer noch einen Satz im Ohr, den ich von einem sehr geschätzen aber in seinen Ansichten oft sehr unnachgiebigen und radikalen Kollegen 1994 hören musste: " wenn Sie so eine Nase offen operieren, begehen Sie einen Behandlungsfehler! ". 15 Jahre später hörten wir vom selben Kollegen an gleichem Ort denselben Satz erneut, er hatte nur das Wort "offen" gegen "geschlossen" ausgewechselt.

Offen ist einfacher. Der Satz stimmt und doch wieder nicht. Selbstverständlich ist es einfacher, unter Sicht Dinge zu tun, die zuvor ohne Sicht getan werden mussten, aber es sind auch viel mehr Dinge möglich. Die Palette an Möglichkeiten wuchs enorm und wächst ständig weiter. Und die Ansprüche der spezialisierten Nasenchirurgen wachsen auch weiter. Ergebnisse, mit denen wir vor 15 Jahren zufrieden waren, beschämen uns heute. Die Messlatte hängt immer höher.

Durch atraumatische (wenig verletzende) OP Technik sind die Nasen sind heute schneller abgeschwollen, die Schwellungen und Einblutungen im Gesicht geringer, die Genesungszeit verkürzt, der Komfort verbessert und das Ergebnis sicherer als noch Jahre zuvor. Doch trotz aller verbesserten Möglichkeiten und aller Hingabe gibt es nicht die 100 prozentige Kontrolle. Zirka 20-30% aller Nasenoperationen weltweit erfahren nach einem Jahr eine Nachkorrektur. Oft ist dies nur eine Kleinigkeit und erfordert nicht eine komplette Neukorrektur. Operateure, die behaupten, keine Korrekturen zu haben, nehmen Ihre Patientinnen nicht ernst und wimmeln ab. Dies ist unlauter. Schenkt eine Patientin einem Arzt das Vertrauen, ist dies unabhängig von finanziellen Dingen eine grosse Ehre. Im Gegenzug ist es eigentlich auch eine Selbstverständlichkeit, alles zu tun, um sich dieses Vertrauensvorschusses würdig zu erweisen. Unwürdig ist es, als schön zu erklären, was nicht als schön empfunden wird. Umso wichtiger ist es, vor der Operation die ästhetischen Ideale abzugleichen! Korrekturen sind bei uns Ehrensache und kostenfrei (Ausnahme sekundäre Nasen, siehe oben).

Gerne erläutern wir Ihnen in einem Gespräch ausführlich die verschiedenen Möglichkeiten einer Nasenkorrektur. Wir freuen uns darauf, Sie in der Forum Klinik in Köln begrüßen zu dürfen. 

 

Die Simulation der ästhetischen Veränderung

 

Im Rahmen des ersten Vorgespräches erstellen wir eine Simulation der gewünschten Veränderung am Computer. Der Zweck der Simulation ist vielfältig:

1. Die Simulation dient uns dazu, die sinnvollen und notwendigen Veränderungen zu erkennen. Gelungene und ästhetisch ansprechende Ergebnisse sind solche, die in Ihren Proportionen stimmig sind und in das jeweilige Gesicht passen. Am Computer können wir prüfen, was erforderlich ist, um die optimalen ästhetischen Proportionen zu erzielen. Wichtig ist dabei, dass wir bei der Simulation realistisch bleiben und voraussehen, ob die Haut der Nase die Veränderung mitmachen wird. 

2. Die Simulation dient Ihnen dazu, eine Vorstellung von einem möglichen Ergebnis zu bekommen. Sie ist keine Garantie, dass die Nase genauso aussehen wird; es ist aber eine gemeinsame Zielvorstellung. Wenn schon beim Ziel keine Einigkeit besteht, soll man sich nicht gemeinsam auf die Reise machen.

3. Die Simulation gibt uns die Möglichkeit, einzuschätzen, ob Ihre Erwartungshaltung realistisch ist. 

Am Ende der Simulation haben Sie die Möglichkeit mit einem Smartphone oder einer Kamera das simulierte Ergebnis abzufotografieren um zu Hause es sich in Ruhe ansehen zu können.

 

Tamponaden?

Immer wieder werden wir gefragt, ob Tamponaden verwendet werden. Wir verwenden keine Tamponaden. Bei Eingriffen an der Nasenscheidewand verwenden wir sogenannte Doyle-Splints, dies sind weiche Silikonfolien zu Schienung. Sie bekommen trotz der Folien Luft durch die Nase.

 

Der Ablauf der OP

  • Vorbereitung: keine blutverdünnenden Mittel 14 Tage 
  • OP: in Narkose, ca 2 Std., ambulant oder stationär, dann meist nur eine Übernachtung erforderlich
  • Nachbehandlung, Schienenentfernung und Fädenentfernung nach ca 10 Tagen, Entfernung der Doyle Splits oft vorher.
  • Otriven Gel in der ersten Woche, danach Nasensalbe 2x täglich. Meersalzspray sooft wie gewünscht. Hochziehen ist gut, Schneuzen schlecht. 
  • Nach Schienenentfernung nächtliches "tapen" der Nase mit einem Spezialtape, das wir Ihnen mitgeben. Dauer variabel nach Absprache.
  • Nachkontrollen nach der Schienenabnahme nach 6 Wochen, 3 Monaten, einem Jahr und zwei Jahren empfohlen.
  • Gesellschaftsfähigkeit: mit Gips nach einer Woche, ohne nach 10 - 12 Tagen.
  • Arbeitsunfähigkeit: meist 1 -2 Wochen.
  • Sport und Sauna nach 4-6 Wochen vorsichtig beginnen
  • Brille 6 Wochen meiden. Falls nicht möglich, modellieren wir eine Schiene an, die erlaubt, die Brille zu tragen. 

 

Wann operieren wir nicht?

Wir führen vor der Nasenoperation mit Ihnen in der Regel zwei Gespräche, in Einzelfällen auch mehr. Hierbei prüfen wir zu Ihrer und unserer Sicherheit nach bestem Wissen, Gewissen mit viel klinischer Erfahrung, ob es sinnvoll ist, Ihnen eine ästhetische Operation an der Nase anzubieten. Falls nein, raten wir ab und neben Ihnen gegebenenfalls alternative Adressen, bei denen Sie für eine zweite Meinung in guten Händen wären.

Gründe abzuraten sind:

  • Unrealistische Erwartung
  • Medizinische Kontraindikationen / Psychiatrische Störungen
  • Dysmorphophobie / Körperschemastörung: Patientenseitig für den Arzt nicht nachvollziehbare Abscheu der Nase gegenüber. Die betroffenen Patienten leiden wahnsinnig unter ihrer Nase, die Sie als abscheulich empfinden. Oft fallen Begriffe wie "ich hasse meine Nase". Die Wirklichkeit steht im Kontrast zu der subjektiven Empfindung. In manchen Fällen gelingt es uns trotz bestem Willen nicht, das Problem überhaupt zu erkennen. Diese Patienten darf man nicht operieren. Operationen bei Dysmorphophoben erzeugen keine Gesundheit und lösen das Problem nicht: entweder besteht weiter massive Unzufriedenheit mit der verhassten Nase oder es wird ein anderes Organ herausgepickt, das von nun an "Schuld" am Unglück ist. 
  • Wenn wir den Wunsch nicht verstehen. Dies ist bei Männern häufiger. In unserer eigenen ästhetischen Empfindung stören uns in einem markanten Männergesicht markante Nasen nicht - im Gegenteil, oft empfinden wir subjektiv eine Hakennase in einem charaktervollen Männergesicht als attraktiv. Wir operieren nur, wenn wir das Problem nicht nur verstehen, sondern auch empfinden. Die Zahl der männlichen Interessenten, bei denen wir von einer Nasenoperation abgeraten haben war prozentual so hoch, dass bei der Knappheit unseres Terminkalenders letztlich die Entscheidung gefallen ist, nur noch Nasenberatungen bei Frauen anzubieten. Aber auch bei Frauen gibt es die Situation, dass wir den Wunsch nicht nachvollziehen können. Immer dann operieren wir nicht.
  • Wenn die gegenseitige Sympathie und das Vertrauen nicht gegeben sind. Die Patientin sucht sich ihren Operateur sorgfältig aus - wir suchen uns unsere Patientinnen möglichst ebenso sorgfältig aus. Es muss passen, denn ein einmal eingeschlagener Weg muss zu Ende gegangen werden. Wenn Sympathie und Vertrauen da sind, lässt sich auch manche Klippe spielend meistern. Auch wir wollen an der Behandlung Freude haben!
  • Wir nehmen nur Operationen an, bei denen wir uns in unserem Umfeld als kompetent empfinden. Es gibt Veränderungen, bei denen wir nicht ausreichend erfahren sind (z.B. Spaltnasen) oder das Umfeld der Privatklinik keine ausreichende Sicherheit gibt (schwere Begleiterkrankungen, Gerinnungsstörungen).

  

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