Hand- und Mikrochirurgie

In guten Händen sind Sie in der Forum Klinik in Köln, wenn es um Erkrankungen und Verletzungsfolgen sowie angeborener Fehlbildungen der Hand und des Armes geht. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der operativen Versorgung, einschließlich mikrochirurgischer Techniken. Wir rechnen mit allen privaten und gesetzlichen Krankenkassen zu normalen Sätzen ab. Lediglich berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung bieten wir wegen des exorbitanten Verwaltungsaufwandes nicht an. Die Vielzahl der Themen in der Handchirurgie erlaubt uns an dieser Stelle nur die häufigsten zur Behandlung kommenden Themen an der Hand aufzuzeigen:

Sehneneinengungen am Unterarm, Springfinger, Karpaltunnelsyndrom, Einengung des Ellennervs am Ellenbogen, Dupuytren´sche Kontraktur, Daumensattelgelenksverschleiß, Handgelenksspiegelung, angeborene Veränderungen.

Eine besondere Spezialität unserer Klinik ist die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms nach dem frühfunktionellen Konzept.

KARPALTUNNELSYNDROM - DAS FRÜHFUNKTIONELLE KONZEPT:

Mit einer Erfahrung von nunmehr über 15 Jahren und insgesamt über 5000 Eingriffen bei Karpaltunnelsyndrom sind wir der Überzeugung, dass das frühfunktionelle Konzept zur Behandlung des Karpaltunnelsyndroms die bestmögliche Behandlung ist.

Die Operation erfolgt so, daß weder Gips noch Drainagen erforderlich sind. Die operierte Hand ist am Tage nach der Operation bereits wieder bedingt einsatzbereit.

Das von uns verwendete Operationsverfahren ist äußerst schonend und minimalinvasiv. Es ist jedoch kein endoskopisches Verfahren. Die endoskopischen Verfahren haben aufgrund eigener Erfahrung keine Vorteile gegenüber dem offenen Verfahren mit sehr kleinem Zugang gezeigt. Die Sicherheit des offenen, von uns praktizierten Verfahrens hinsichtlich Komplettheit der Karpaltunneleröffnung und Schutz vor Verletzung des Mittelnerven ist sehr hoch. Es handelt sich nicht um eine Außenseitermethode, sondern wird am besten beschrieben als klassisches Verfahren mit Minimierung aller belastenden Faktoren und extrem rascher Anleitung zur vollen Benutzung der operierten Hand.

Der Eingriff erfolgt meist in örtlicher Betäubung und dauert dann inklusive aller Vorbereitung nicht mehr als 15 Minuten. Ein Gips oder eine Drainage sind nicht erforderlich. Am Operationstag erhalten Sie einen weichen Watteverband, am Folgetag lediglich ein 1 x 3 cm großes Spezialpflaster, mit dem Sie die Hand waschen und duschen dürfen. Nach einer Woche werden die Fäden gezogen. Die Hand ist bereits einen Tag nach Operation wieder voll beweglich. Durch den Verzicht auf Gips und Ruhigstellung wird die operierte Hand gar nicht erst invalidisiert, so dass Krankengymnastik nur in Ausnahmefällen erforderlich ist. Ein einmal operiertes Karpaltunnelsyndrom tritt (praktisch) nie wieder auf. Die grobe Kraft der Hand ist in den ersten drei bis sechs Monaten etwas herabgesetzt. Zusätzlich bedürfen Narbenbeschwerden der Abhärtungsmassage wie bei allen handchirurgischen Operationen. Das Risiko einer Sudekschen Erkrankung, das grundsätzlich bei allen handchirurgischen Operationen besteht, wird durch den frühen Einsatz der Hand und den Verzicht auf Gipsruhigstellung deutlich reduziert.

Frische Unfälle können wir aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger telefonischer Rücksprache zeitnah versorgen.

Gerne beraten wir Sie in Ihrem individuellen Anliegen in der Handchirurgie. Wir freuen uns, Sie in der Forum Klinik in Köln begrüßen zu dürfen.

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